thenoconvention

Archive for September 2012|Monthly archive page

Hirnrecycling

In Gedanken..., Kritik on 30. September 2012 at 8:11 pm

Es ist ziemlich schlimm zu merken, dass man sich selber in eine Richtung entwickelt, welche man nicht genau beschreiben kann. Es ist eine Reise, eine lange Reise ohne Wegbeschreibung oder genauem Zielort. Von einer Sekunde zur anderen kann sich alles ändern, zum Guten oder zum Bösen.

Man etwickelt sich…

…von alten Freunden weg, von Schulfreunden mit denen man Tage und Nächte verbracht hat und nun kann man, weil die Arbeit und alle Verpflichtungen einem so viel abverlangen, diese Freundschaften nicht mehr richtig pflegen. Sie werden verwelken wie, wie Blumen die einst wunderschön blühten und plötzlich einen kalten Braunton annehmen. Der Versuch frische Blumen zu bekommen scheitert, da dies viel Zeit in anspruch nehmen würde, welche nicht vorhanden ist.

Die vielen Sicherheitshaken verschwinden langsam aus der Kletterwand, doch es gibt kein Zurück, keinen Ausweg, denn die Wand muss erklommen werden.

Auch die Privilegien, die einem gegeben werden, können diese Sicherheiten nicht ersetzen. Meist sind es nur oberflächliche „Betäubungsmittel“, die dir helfen sollen mit der geschaffenen Realität klar zu kommen.

Wieso gibt es eigentlich für alle gleich viel Zeit aber nicht alle können sie nutzen?

Schmerz, Enttäuschung und Frustration…Gefühle welche mich überfallen, wenn ich an verlorene Blumen denke, doch wahrscheinlich habe ich sie sterben lassen…

Advertisements

Nächtliche Eingebung

In Gedanken..., Tipps on 4. September 2012 at 7:38 am

Wieso muss sich das Leben nach einer so verdammt lustigen Nacht immer wie eine Reihe unwichtiger und verschissener Ereignisse anfühlen? Wieso kann ich nicht durch jeden Tag tanzen wie damals und jede Sorge wäre nur ein kleines blasses Licht in der Ferne, welches durch die vielen Strahlen der Sonne der guten Laune ausgeblendet wird. Es ist doch jedes Menschen Recht glücklich zu sein und nicht Unterdrückung zu spühren…oder etwa nicht?

Noch im Zauber dieser Nacht habe ich vor ein paar Tagen die obenstehenden Zeilen geschrieben, in der Hoffnung, dass es mir danach besser gehen würde. Komischerweise habe ich sie damals nicht publiziert. Als ich sie jetzt noch einmal gelesen habe, wurde mir wieder einmal eine grundlegende, auf alle Lebenssituationen anwendbare Weisheit bewusst. Die da wäre: Lebe dein Leben im Moment, egal ob dieser gerade gut oder schlecht erscheint, koste ihn voll aus, denn du wirst genau DIESEN Augenblick nie wieder haben. Du wirst dich selber hassen, wenn es vielleicht der Schönste deines Lebens hätte sein können und du dann erkennen musst, dass du ihn nicht genossen hast.