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Bukake

In Ironie, Selbsttherapie on 16. November 2013 at 6:27 pm

Es gibt Zeiten, da sehe ich die Welt aus den blauen, schön geschminkten Augen des blonden Mädchens. Da Mädchen, das sein Leben lang gute Noten schrieb. Immer war es für sie wichtig, einen guten Eindruck zu hinterlassen und allen Menschen, mit Respekt entgegen zu treten.

 

Sie wollte nur das Puppenhaus schaffen, das sie sich immer vorgestellt hatte, das Haus, welches grosse Fenster ziert, durch die, die strahlendgelbe Sonne ihre Strahlen schickt. Der Garten richt nach Leben und ist von wunderbar riechenden Blumen bevölkert, welche durch ein sanftes Bächlein an ihr Lebenselixier kommen. Ein Mann, der sie die schlechten Seiten des Lebens vergessen lässt und sie wie eine Prinzessin behandelt, darf natürlich auch nicht fehlen.

Um den Traum zu ermöglichen, versuchte sie immer unglaublich freundlich zu sein. Im selten Ausnahmenfall, versteckte sie ihren schlechten Gedanken und begab sich in ihre Höhle um zornig zu sein, auf dass sie niemand ertragen musste. Sie half jedem fremden und besonders ihrer Familie und ihren Freunden.

 

Leider, war das offensichtlich nie genug, denn die Menschen wollen immer mehr und erwarten dabei Perfektion. Trotz der Bemühungen, konnte das Mädchen die Erwartungen nicht erfüllen und wenn sie es geschafft hatte, hielt das Glück der Beglückten nicht langen an. Dieser Kreis aus Bemühung und Zurückweisung, gepaart mit dem Streben nach dem unendlichen Traum, trieb das Mädchen immer tiefer ins unglück.

 

Eines Morgens im Kaffee, da sass sie und klammerte sich – mit einem verschreckten Lächeln – an einem der letzten Fäden, die sie mit ihrem Traum verbanden, fest. Ein Mann holte sie aus ihren Gedanken und sie begannen zu reden. Das Gespräch und die Wärme, die er ausstrahlte, waren wie Medizin für das Mädchen und sie beschloss, auf das Angebot zu ihm zu fahren, einzugehen.

In seiner Wohnung angekommen, erhoffte sich das verträumte Mädchen, endlich die Erfüllung ihrer langjährigen Phantasien. Das Schloss der Tür ging auf und er begann sie in der Wohnung herum zu führen. All die kleinen Dinge, wie die Kerzen auf dem Wohnzimmertisch und die Lenny Kravitz CDs im Regal, machten das Bild perfekt.

Das letzte Zimmer auf der Tour, war das „Studio“. Er stellte sie seinen Freunden vor, die sie gerade an Geschichten erfreuten. Sie begannen Musik zu hören und zu reden, bis sich das Mädchen sicher war, dass der Mann Mr. Right war.

 

Später am Abend befand sie sich kniend in mitten von fünft geilen Böcken, was das Ende des Videos darstellte. Sie fragte sich ernsthaft, was sie eigentlich falsch gemacht habe, dass sie ihren Traum nicht erhalten soll und wieso sie sich auf solche Scheisse überhaupt einlässt. Ohne Antwort verwarf sie diese Gedanke und kam zur Erkenntnis, dass sie sich ja gewohnt war, von allen Seiten angewichs zu werden.

In einer tragischen Metapher gesprochen, bin ich manchmal also tatsächlich schon ein Pornostar.

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  1. Die kleine Prinzessin ist doch in uns Allen und jedes Mal wenn wir träumen schlüpfen wir in das Prinzessinnenkleid und setzen uns eine Krone auf.
    Die Kleine mag naiv sein, doch hoffe ich für sie, dass sie trotz aller Enttäuschung nicht aufhören wird von ihrem Puppenhaus zuträumen.

  2. Hat dies auf rebell28 rebloggt und kommentierte:
    Dies ist die Geschichte von Max einem jungen, gutaussehenden Mannes der seine Träume verloren hat.
    Max ist ein Einzelkind und der Sohn wohlhabender Eltern. Sein Vater ist Artzt und die Mutter arbeitet als Künstlerin. Ihm hat es nie an etwas gemangelt. Nein er bekam Alles was er wollte und machte er einen Blödsinn waren seine Eltern stets Verständnis voll. Vielleicht waren sie auch uninteressiert, doch weshalb Sorgen machen um den lieben Max? Er ist intelligent, talentiert und schon sehr selbstständig in jungen Jahren.
    Max hat ein großes Talent und eine unbändige Leidenschaft für den Fußball. Er war immer der beste Spieler im Team, doch war er auch schon eine Diva. Er handhabte das so wie in der Schule. Weshalb an sich arbeiten, wenn er schon jetzt der Beste ist?
    Er wollte immer nur beachtet werden von seinen Kameraden. Er wollte ein Held sein der sich alles erlauben konnte auch auf Kosten Anderer. Wieso auch nicht? Um jeden Preis im Mittelpunkt stehen ist seine Motivation. Er will die Aufmerksamkeit, die ihm seine Eltern nie geben werden.
    Im Fußball wurde der Widerstand immer größer. Er war wirklich einer der Besten, doch wollte er immer noch nicht Arbeiten für den Erfolg.
    Er war gutaussehend, charmant, humorvoll und hinterlistig. Er bekam plötzlich die Aufmerksamkeit der Frauenwelt. Er suchte nie nach Liebe sondern nur nach Bestätigung. Beziehungen interessierten ihn nicht. Weder zu Kollegen noch zu Frauen. Diese Nähe würde er nie zulassen.
    Die Jahre zogen ins Land und er verfeinerte seine Methoden immer mehr bis es ihm fast schon zu einfach wurde. Er missbrauchte die Menschen stets zu seinem Vorteil. Er war zwar leer in seinem Herzen, doch war er mit seinem Leben zufrieden.
    Er hatte keine Träume in seinem Leben, doch war er ein Meister die Träume anderer zu lesen. Er lies die Menschen träumen und ihm zu vertrauen. Wie ein Raubtier passte er den Moment ab um zuzubeißen. Er fühlte sich wie der König der Löwen.
    Er traf ein blondes, junges und naives Mädchen. Genau sein Beuteschema, schon fast zu einfach das es ihn reizt.
    Er dachte das sie sich eignen würde um mit den Kollegen ein wenig Spaß zu haben. Er umgarnte sie, lies sie in seinem Bann fallen und machte aus dem kleinen Mädchen eine tabulose Hure seiner Fantasie. Sie hatte keine Chance, denn sie war zu Allem bereit nur damit er sie nicht wegstößt.
    Natürlich lies er sie fallen nachdem er sich nahm was er wollte. Für ihn war es nur ein Spiel.

    Einige Zeit später erfuhr er von einem Bekannten das sie gestorben sei. Er fragte grinsend: “na ist die Kleine wohl im Sperma ertrunken…”
    “nein sie ist von der Brücke gesprungen!” sagt der Bekannte. Max war das egal den nur die Starken überleben.

    In der folgenden Nacht erwacht Max plötzlich und sieht die blauen Augen des Mädchen vor sich. Er erkennt ihre liebe, die Wärme und ihre Träume. Er sieht was sie in Ihm gesehen hatte.
    Er sah in ihren Augen was er selbst nie zu fühlen imstande war.
    Aus dem Held in ihm wurde innert Minuten eine armselige Gestallt die nie ein Leben gelebt hatte. Aus seinem Talent nie etwas gemacht hatte und seine Fähigkeiten nie ausschöpfte.
    Max veränderte sich. Er entfernte sich von seinen Kollegen und seiner Familie. Er war nicht mehr der Gleiche. Er war wie Tod.
    Aus dem Löwen wurde ein Wurm. Er lebte um selber einmal zuträumen und zufühlen wie das kleine blonde Mädchen. Er merkte das er nie so ein erfülltes Leben haben würde wie sie es hatte.
    Max möchte nicht mehr Leben, doch nicht mal um Schluss zumachen hat er den Mut. So ist Max immer noch auf der Suche nach einem Sinn, denn er nie finden wird. Auch wenn er noch ein langes Leben vor sich hat wird er nie wahres Glück erfahren.

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