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Archive for the ‘Gedanken…’ Category

Ehrlichkeit

In Gedanken..., Ironie, Kritik on 2. März 2014 at 8:17 pm

BildVor kurzer Zeit las ich einen Artikel über die „Jugend von heute“ und ihre Vorstellung von einer guten Beziehung. Die wichtigsten Eigenschaften, die ein Partner haben sollte, waren gemäss der Befragten Treue und Ehrlichkeit.

Genau heute habe ich wieder an dieses Ergebnis denken müssen.

Wie kann Ehrlichkeit immer noch einen so hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnehmen?

Wo man hinschaut wird man belogen. Man wird von den Medien, den Geschäften, dem Staat, den anderen Staaten, den Politikern und von der eigenen Familie belogen. Die Leute stört das aber im Grossen und Ganzen nicht, denn ehrlicherweise muss jeder von uns sagen, dass er lieber das hört, was er hören will und nicht was wahr ist. Es ist viel einfacher in der ersten Welt eine Lüge zu leben als sich mit Wahrheiten auseinandersetzten zu müssen.

Aber in dieser kleinen Sparte im riesigen Universum, das unser Leben darstellt, in dieser Sparte wollen wir Ehrlich sein. Es ist aber auch die intimste Sparte des Lebens. Was sagt das über den Menschen aus? Das wir einen gewaltigen Fick auf alles geben, was uns nicht betrifft und sobald es um vergleichsweise unbedeutende, lächerliche zwischenmenschliche Gefühle geht, werden wir zu Moralfanatikern.

Einfach gesagt ist mir also wichtiger, dass mir meine Freundin erzählt, mit welchem Arschloch sie letzte Nacht geredet hat als was mit Mohammed, dem netten Südsudanesen, der die Einzelteile für mein scheiss iPhone in einer verstaubten Mine zusammen schaufelt, passiert.

Wieso haben wir uns überall mit den Lügen abgefunden und doch beharren wir auf dieser einen Menge an Ehrlichkeit?

Es wäre doch um längen einfacher, einfach zu glauben, dass er wieder mit den Jungs weg war ein Paar Bier getrunken und danach bei einem seiner Freunde übernachtet hat. Ohne dass sie nach geschätzten tausend Anrufen und Gesprächen und sonstigen Nachforschungen herausfinden muss, dass er ihr doch fremdgegangen ist.

Die Welt hinkt hinterher mir ihrem Gerüst aus Lügen und die Menschen, sie sind noch gewaltiger in der Steinzeit hängen geblieben. Wir müssen die Einbildung einer stabilen, glücklichen und ehrlichen Welt aufrechterhalten, bevor die Wesis merken, dass sie nur Teil einer noch grösseren Lüge sind.

Aber wie soll eine junge Beziehung nur ohne Ehrlichkeit bestehen…

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Warum Männer nett zu Frauen sind …

In Gedanken... on 29. Januar 2014 at 5:55 pm

Wunderbarer Text. Muss zwar gestehen, dass ich nicht zu 100 Prozent bestätigen kann, was Herr Flesh da zum Besten gibt. Es gibt dieses eine kleine Prozent – meist betrunken – bei dem sich ein Mann aus freundlichkeit hilfsbereit zeigen kann, doch die anderen 99 Prozent der Fälle beruhen auf besagter Tatsache.
Also, Kompaktwissen für die Ungläubigen, hüpschen Mädchen dieser Welt.

Das Herzchen

In Gedanken..., Selbsttherapie on 28. Oktober 2013 at 10:53 pm

herz

Alle kommen gut aus miteinander. Die Leber und die zwei kleinen Nieren arbeiten Hand in Hand. Magen ruft, wenn er die anderen braucht und Darm nimmt die Bestellung entgegen. Beine gehen, Beine stehen. Ohren hören was sie sollen – manchmal auch mehr. Finger tasten, Hände greifen. Sack und Schwanz wissen nicht immer, wann und wo, aber tun ihr Bestes. Hirn überarbeitet sich regelmässig und betäubt sich hin und wieder mit suspekten Substanzen.

Doch Herz, das Herz, das so verdammt hemmungslos gegen meine Brust hämmert, es will sich einfach nicht durchsetzen. Es versteckt sich hinter dem groskotzigen Hirn, das eloquente, allwissende Hirn. Das Hirn hat schon so viel gelesen, es hat so viele Aufgaben bewältigt und scheut sich nicht eine Sekunde damit zu prahlen.

Herzchen hat aber auch so viel traumhaftes geschafft, das Kleine hat Dinge erbaut, welche alle Anderen zusammen niemals hätten schaffen können und trotzdem, es will manches Mal einfach nicht.

Bitte Herz, sei etwas mutiger und zeig der Welt was du in petto hast und beglücke sie mit deinem Können.

Und wenn es nicht gestorben ist, schlägt es noch heute – nur lauter, schneller und mitten in deine Fresse.

Wertschätzung ausdrücken

In Gedanken... on 16. September 2013 at 5:28 pm

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Ich würde jeden Kampf für Dich kämpfen, denn kein Schlag kann mich so treffen wie dein Lächeln. Keine Melodie berührt mich wie deine Stimme. Kein Licht erhellt meine Welt wie das Leuchten deiner Augen. Deine Lippen bringen mich in den Himmel. Dein nackter Körper, eine Sünde, doch dafür geh ich gerne in die Hölle.

Ein Engel, aus Träumen erschaffen.

Wie ich Dich verdient habe? Weiss ich nicht. Doch ich werde keinen kostbaren Moment mehr verschwenden, mir diese Frage zu stellen.

Ich liebe Dich.

Wieder mal.

In Gedanken... on 2. Juni 2013 at 9:48 pm

„Es ist alles gar nicht so schlimm, wie es aussieht.“, dieser Satz ist eine Kriegserklärung an alles, was noch nicht durch den Schwanz der Menschheit penetriet wurde. Jeder unbehirnte Zweibeiner, der sich Aussagen dieser Art erlaubt, sollte sich noch einmal 9 verdammte Jahre auf ein Schulbank setzen – alternativ ist auch ein Strick und ein wackliger Stuhl eine Möglichkeit.

Wenn man sich jeden Tag auch nur sechs Minuten Zeit nehmen würde und die Titelseiten einer halbwegs akzeptablen Zeitung anschaut, muss einem auffallen, dass die scheiss Uhr am Himmel auf 5 vor 12 steht.

Doch anstatt nach Lösungsansätzen zu suchen, kümmern sich die elenden Dilettanten nur um die Findung eines Schuldigen für den verbockten Mist, den sie zu verantworten haben.

Bestes Beispiel stellt die Demonstration „Tanz dich Frei“ dar. Die schreckenserregende Orgie, die das verstörte Bild der schweizer Jugend auffallend gut bewies, wird nicht als konstruktiv zu lösendes Gesellschaftsproblem anerkannt, sondern als Laune von ein paar aufmerksamkeitsgeilen Arschlöchern. Die besagten Arschlöcher haben somit nicht nur den, als Politiker bezeichneten Arschlöchern in die Händer gestspielt, nein, sie haben auch dem verfluchten restlichen Haufen tanzender und sauffender Jugendlicher den Abend und vielleicht den Fick ihres Lebens versaut.

Was für ein Glück wir doch haben, dass wir nun wieder einen Schuldigen ausfindig machen können, also lasst uns unsere Hände reichen und dem Schwarzen Block und Nause dafür danken, dass wir ein Gesprächsthema haben. Amen.

was gsagt werden muss

In Gedanken... on 27. Mai 2013 at 6:21 pm

rebell28

Das muss jetzt mal gesagt werden!
Um meine Absichten klar darzustellen muss ich zuerst festhalten das ich kein Rassist, kein Mohammedaner, kein Radikaler, kein Politiker, kein Nazi und auch kein Psychopath bin.
Was mich qualifiziert diesen Blog zuschreiben ist: ich bin erzogen nicht zu lügen, mein Gegenüber zu respektieren und nicht vergessen darf, dass mein Leben nicht mehr Wert hat als das eines Anderen.
Hier will ich auch nicht die ganze Geschichte auflisten sondern einfach nur sagen: Was ist mit euch eigentlich los?!
Wir sind alle beunruhigt was sich im Nahenosten abspielt. Ein Ort in dem man entweder auf der einen oder auf der andern Seite geboren wird. Mit den ersten Atemzügen nehmen die Kinder den ganzen Hass in sich auf und bekommen nicht die Chance auf ein friedliches Leben.
Es ist kein Krieg des Glaubens sondern ein Krieg um das Recht zuexistieren. Die Golanhöhen sind das Wasserreservat für Millionen…

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Anstand, bitte!

In Alltag, Gedanken..., Kritik on 13. Februar 2013 at 6:44 pm

Wieso man sich des Anstandes, der Höflichkeit und der gepflegten Ausdrucksweise entledigt hat?
Diese Frage schwirrt mir seit Anfang dieser Woche im Kopf herum.

Ist es nicht mehr zeitgemäss? In einer dermassen schnellen Gesellschaft haben die Schweizer keine Zeit für solch nebensächlich und ästetische Kleinigkeiten, wie Tür aufhalten oder ein „Dankeschön“ mit einem Lächeln.
Wahrscheinlicher wäre aber der allgemeine Kampf um Geld, Macht und jede Sekunde Zeit, in den man zwangsläufig gerät, in Job, Schule und sogar Privatleben. Diese Anspannung lässt einfach keine Umsicht und damit verbundenes Mitdenke zu.
Ich behaupte jedoch, dass das Hauptproblem im rücksichtslosen Egoismus der hiesigen Bevölkerung liegt, vielleicht bei der Jugend auch der Gedanke, dass Werte einer Lady oder eines Gentleman nicht so „cool“ sind, wie die allgemeine „mir ist alles scheissegal“-Einstellung. Was mich zu der Erkenntnis führt, dass Umgangsformen nicht an den Jugendlich scheitern, sondern an den Menschen, die ihnen richtiges Verhalten vorleben sollten.
Schlussfolgerung muss also sein, dass wir jungen Geister die Welt – gegen den momentanen Zustand – mit freundlicher Lebensweise bereichern sollten.

Wohin sind die revolutionären Gedanken verschwunden?! Wo ist die Einstellung, dass wir alles besser machen wollen als die Alten?!

Früher war es vielleicht das Aufständische oder das Rücksichtslose was die Jugend ausmachte, doch der Kern der Message blieb gleich: Anders als die Alten!

Also lasst und heute nett, höflich und rücksichtsvoll miteinander umgehen, denn das hat die Generation vor uns schon lange verlernt…

PS: ich rede immer von den 98%, denn in jeder Gesellschaft gibt es mindestens 2%, welche nicht vollkommene Vertreter der Spezies „ARSCHLOCH“ sind.

Schlampe!?

In Gedanken..., Kritik, Sexismus on 15. Januar 2013 at 11:23 pm

Der Blogartikel einer talentierten Journalistin der „Berner Zeitung“, hat mich kürzlich zu eine weitgehenden Überlegung zum Thema Sexismus gebracht. Es gibt – was aus den Kommentaren zu dem Artikel entnommen werden konnte – sehr differenzierte Meinungen zu diesem Thema, weswegen ich gerne meine Meinung zum Besten geben möchte.

Das Schimpfwort ist wirklich veraltet und hat längst jeden Sinn verloren, da es nur noch gebraucht wird um Frauen niederzuhalten und ihnen einzureden, dass sie etwas nicht können oder dürfen. Jeder bezeichnet einen als „Schlampe“, doch man weiss gar nicht, wie es jeweils gemeint war, hat keine Chance etwas zu ändern und verliert sich irgendwann in Selbstzweifel. Der beste Beweis ist die Verfasserin des erwähnten Blogs, sie hat vorher noch andere, ihrer Gedanken verfasst und als „Mamablog“ für die „BZ“ ins Netz gestellt, doch unter den enormen Vorwürfen und Beleidigungen zu diesen Arbeiten, konnte sie nicht mehr und musste dieses Projekt abgeben.

Ich hoffe sehr, dass dieses Wort und die damit verbundene Universaldiskriminierung, der (mehr oder weniger erfolgreichen) Frauen von heute, bald ein Ende hat, dass es aus unserem Sprachgebrauch verbannt und aus den Köpfen gestrichen wird. Diese Art der systematischen Niedermachung hat kein Lebewesen auf dieser Welt verdient, ob Frau, Mann oder Maus.

Artikel aus dem Blog Mag

Der Tag wird kommen…

In Gedanken... on 5. Dezember 2012 at 11:26 pm

VW_Bus_T1_in_Hippie_Colors_2

In 10 Jahren, in 10 Monaten oder in 10 Tagen?

Irgendwann, werde ich entlich den verdammten Mut aufbringen, mich von dieser Welt zu lösen.

Ich träume davon, jeden Tag, einfach auszureissen. Im Traum packe ich meine Sachen, aber nur das Nötigste, meine Zahnbürst, ein Paar Hosen, ein T-Shirt und dann setze ich mich in meinen (noch) nicht vorhandenen VW Typ 2 Bus. Ich starte den Motor, höre noch ein Mal ganz genau, auf die Vögel und das Wasser in meiner Heimat. Der Motor heult auf, wenn ich ihn starte, alle Gesetze, Regeln oder gesellschaftliche Normen verwischen im Rauch der aus dem Auspuff schiesst. Die letzten Strahlen, der auf mich zukommenden, untergehenden Sonne, lassen die endlosen Farben meines VW Spaceshuttels explodieren, sodass alle Welt in einen Schein der Freude, Liebe und Harmonie gehült wird. Ich fliege durch die verworrenen Wege, treffe Menschen mit unglaublichen Geschichten und finde meine einzig wahre Bestimmung und meinen Platz in dem Theaterstück mit dem Titel „Leben“.

In 10 Jahren, in 10 Monaten oder in 10 Tagen?

Irgendwann, werde ich entlich den verdammten Mut aufbringen, mir meine Welt zu schaffen.

Snow, you bastard!

In Gedanken..., Ironie, Kritik on 29. November 2012 at 10:26 pm

Kam heute endlich mal richtig Höhepunkt…meiner alljährigen Depression.

„Schnee yeah!“ der häufigste Post auf Facebook. „Endlich wieder Ski fahren!“ häufister Satz von Freunden.

FUCK FUCK FUCK!!! erster Gedanke, der durch meine Schäderdecke krachte, als die „weisse Pest“ am Fenster vorbeizog.

Ich hoffe ja, dass ich nicht der einzige Mensch auf dieser Kugel bin, dem es so geht, sonst werd‘ ich wohl die nächsten Monate relativ allein zu Hause sitzen und an mir herumspielen…

Seit etwa 2 Jahren hat sich die alljährliche Depression, welche im Oktober die Startlinie überschreitet und mitte bis ende Dezember zu Höchstleistungen bereit ist, massiv verschlimmert. Die Pulsader schreien förmlich danach, dass ich sie mit dem Küchenmesser bearbeite und die Menschen flehen nach einer Kugel aus meiner nicht vorhandenen AK47. Schlicht ausgedrückt, ist es an der Zeit, an der Zeit eine Genmanipulation am Menschen vorzunehmen, die einen Winterschlaf unumgänglich macht.

Hier eine kurze Argumentationskette zu meiner These:

Begründung –> Die überflüssigen Pfunde werden einfach aufgebraucht./ Man hat mindestens 4 Monate ruhe./ Arschlöcher schlafen auch./ Ich sehe nie Schnee./

Beweis –> z.B. Murmeltiere halten auch sozialen Winterschlaf, d.h. dass jede und jeder allen Mitschläfern Körperwärem abgibt um zu überleben.

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